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Die A-10 Thunderbolt II:

Die A-10A Thunderbolt II ist ein einsitziges Erdkampfunterstützungsflugzeug.
Der erste Flug einer Versuchsmaschine fand am 10. Mai 1972 statt, und die ersten Serienmaschinen wurden am 21. Februar 1975 an die USAF (United States Air Force) ausgeliefert. Die A-10 ist ein Tiefdecker mit doppelt ausgelegtem Seitenleitwerk und zwei Nachbrennerlosen Mantelstrom Triebwerken, die beidseitig oben am Hinterrumpf in Gondeln montiert sind. Sollte eins der Seitenruder an einem der Seitenleitwerke beschädigt werden oder eines der Triebwerke ausfallen, kann die Thunderbolt mit dem verbleibenden Triebwerk oder Seitenleitwerk weiterfliegen.

Die Triebwerke produzieren wenig heiße Abgase und sind durch die Flügel und das Heck gut vom Boden abgeschirmt, was die A-10 weniger anfällig gegen IR (Infra Red) Raketen macht. Die Triebwerke stehen weit auseinander, so dass bei einem Treffer nur eines der Triebwerke zerstört werden kann. Die Triebwerke werden durch mehrere selbstversiegelnde Kraftstofftanks mit Treibstoff versorgt: in den Tragflächen befinden sich kleine Tanks, die leer sind wenn die Thunderbolt feindliches Gebiet erreicht, der Haupttank befindet sich in der Rumpfmitte und unten im Rumpf befinden sich kleine Notfalltanks mit Treibstoff für 370 km. Alle Tanks sind mit einem wabenähnlichen, netzförmigen Schaumstoff ausgekleidet und umgeben, wodurch die A-10 nur wenig Kraftstoff verliert, wenn ein Tank aufgerissen wird.

Die A-10, die wegen ihres alles andere als schönen Aussehens bei den Piloten den Spitznamen "Warthog" (Warzenschwein) weg hat, ist wegen der niedrigen Geschwindigkeit (was ihre größte Schwäche ist) und den nicht gepfeilten Tragflächen selbst bei voller Zuladung extrem wendig. Im Einsatzgebiet fliegt die A-10 im extremen Tiefflug von 15-30 Metern und nutzt jede sich bietende Geländedeckung aus, um sich dem feindlichen Radar zu entziehen um nicht so leicht gesehen zu werden. Die Cockpit-Panzerung der "Warthog" ist das größte gepanzerte Teil das jemals in ein Flugzeug eingebaut worden ist.
Es besteht aus einer Titan-Legierung die zwischen 12.7-38 mm stark ist, 544 kg wiegt und den Piloten und wichtige Systeme vor Treffern durch Geschosse bis 23 mm schützt. Zusätzlich ist die Frontverglasung der Kabine aus kugelsicherem Glas. Die Flugsteuerhydraulik ist doppelt vorhanden und die Kanäle der Hydraulik zusätzlich gepanzert.
Die Räder des Hauptfahrwerkes stehen zur Hälfte aus ihren Abdeckungen heraus, so dass die A-10, wenn das Fahrwerk sich nicht ausfahren lässt, eine Bauchlandung ohne größere Schäden übersteht. Der Pilot sitzt auf einem ACES II Schleudersitz von
McDonnell Douglas. Der ACES II ist ein "Zero-Zero" Sitz, was bedeutet, dass er dem Piloten selbst bei Null (Zero) Geschwindigkeit und Null Höhe (also wenn die Thunderbolt am Boden steht) das Leben rettet.

Die charakteristischste Waffe der A-10 Thunderbolt II ist nicht irgendeine Bombe oder Rakete, sondern die mächtige General Electric 30mm Gatling Kanone GAU-8/A Avenger. Die Avenger hat sieben Läufe, ist 6.71(!) Meter lang, wiegt
1856 kg, wird durch zwei Elektro-Motoren angetrieben und ist leicht nach Backbord (links) versetzt montiert, so dass das Rohr, das gerade feuert, an der Mittellinie der A-10 ausgerichtet ist. Die Geschosse der GAU-8 sind so groß wie 1 Liter Cola-Flaschen und wiegen 750 g.

Es gibt zwei Geschosstypen:
einmal die PGU-13B HEI Sprengbrand Munition mit einer Mündungsgeschwindigkeit von 1100 M/Sek. (für Un- und Leichtgepanzerte Ziele z.B. LKWs und FLAK) und die PGU-14B API panzerbrechende Brand Munition mit einem extrem harten Kern aus abgereichertem Uran, die jede bekannte Panzerung durchschlägt, mit einer Mündungsgeschwindigkeit von 530 M/Sek.(für schwer gepanzerte Ziele wie Panzer).
Die Avenger hat zwei Schußkadenzen: einmal 2100 Schuß/Min. und 4200 Schuß/Min., aber es werden immer nur kleine Feuerstöße abgegeben, weil der gewaltige Rückstoß der GAU-8/A Avenger größer ist als der Schub der A-10 ist und die
Thunderbolt sonst zuviel an Geschwindigkeit verlieren würde! Die "Warthog" hat acht Unterflügelstationen und drei Unterrumpfstationen an denen fast alle Waffen, die der USAF zu bieten hat, mitgeführt werden können. Außerdem können für Überführungsflüge bis zu drei abwerfbare Tanks angebracht werden. Für Lasergelenkte Bomben verfügt die A-10 über ein "Pave Penny" Laserortungssystem. Das "Pave Penny" ist ein passives System, das heißt, dass es keinen Laser aussendet, sondern Ziele anpeilt, die von verbündeten Truppen mit einem Laser markiert werden.
Als OA-10A werden Thunderbolts bezeichnet, die als Fliegerleitstände dienen.
OA-10 sind Normale A-10, die Ziele suchen und sie per Funk oder mit raucherzeugenden Zielmarkierungsraketen an Bomber und Bodentruppen weitergeben.

Daten:

Besatzung: 1

Gewicht: Leergewicht: 11.321 kg, Max. Startgewicht: 22.680 kg

Max. Waffenzuladung: 7257 kg

Maße: Länge 16.26 m, Spannweite: 17.53 m, Höhe 4.47 m

Höchstgeschwindigkeit: 760 km/h

Triebwerk: zwei General Electric TF-34-GE-100 mit je 4112 kg Schub

Maximale Reichweite: 4260 km

Tankvolumen: Innere Tankkapazität: 4853 l, Drei externe Treibstoffbehälter

Panzerung: Titan

Bewaffnung: 1x 30mm Gatling Kanone GAU-8/A Avenger mit 1174 Schuß, fast die ganze Pallete von Waffen der USAF: Luft-Boden Lenkraketen AGM-65 Maverick, Chaff/Flare Werfer ALE-40, ECM Störsender u.a. ALQ-119, Clusterbomben u.a.
CBU-52/72 und Rockeye II, Brandbomben u.a. BLU-1 und BLU-27B, Mehrzweckbomben u.a. Mk 82 und Mk 84 und deren abgebremste Versionen, 70mm Hydra FFAR Behälter, Lasergelenkte Bomben u.a. GBU-12, Kanonenbehälter u.a. SUU25, Luft-Luft Raketen AIM-9 Sidewinder

Nachtsichtgerät: Ja

Bausatz: Tamiya
Maßstab: 1/48
Bauzeit: ca. 90 Stunden